27 Apr

StSLL18-1 Waldschach in Vorbereitung

StSLL 2017-2 Bahndarstellung

Ab heute Freitag werden die Segelbundesligaboote gekrant und aufgeriggt.

Dank tatkräftiger Unterstutzung durch unseren Grundlseeer Segelkollegen Christian Kalhs und seine Frau Elisabeth konnten gestern abend die letzten beiden Boote sicher im Gelände des WRC abgestellt werden. Bei Nachbetrachtung und Brainstorming für allfällige Verbesserungen wurde noch einmal eindringlich versucht, kurzfristig unsere obersteirischen Kollegen zur Stellung eines Teams zu bewegen … und wir hoffen noch.

Derzeit gemeldete Teams:

YCT/Schlapschi
CYC1/Lernpeis
CYC2/NN
NCA1/Michaelis
NCA2/Strobl
NCA3/Kotnig

hier zu den StSLL18-1_Segelanweisungen

25 Apr

StSLL18-1: Trainingszeiten vorläufig

Wider erwarten haben doch nicht alle Crews bereits ab Freitag in aller früh Zeit, beim Kranen und Aufriggen zu unterstützen (der Wirtschaft geht es zum Glück gut und die Arbeit wartet auf alle von uns).

Der vorläufige Zeitplan für den Freitag:

1200 – Kranen und Aufriggen

1500 – Training Gruppe 1 (YCT/Schlapschi, NCA1/Michaelis, CYC1/NN)

1630 – Training Gruppe 2 (NCA2/Strobl, CYC2/NN, NCA3/Kotnig)

24 Apr

Steirische Segellandesliga – die ersten Boote am Waldschacherteich

Die ersten beiden Bundesligaboote Sunbeam 22.1 sind bereits am Waldschachersee, dem Ort des ersten Regatta im Rahmen der steirischen Segellandesliga 2018. Die Boote erhielten über den Winter eine bunte Folierung, damit einfach uns schnell auch während des Regattageschehens eine eindeutige Identifikation möglich ist: sowohl für Zuseher als auch Jury von großem Vorteil. Die Übergabe erfolgte durch Gerhard Schöchl persönlich, sehr freundlich und mit sehr äusserst wohlwollenden Gedanken zum aufkeimenden Landesligasegeln, das in der Steiermark seinen Wegbereiter fand – herzlichen Dank.

 

25 Nov

StSV Regattatraining 2018 – Online-Anmeldung

Hier zur Kursbeschreibung

Online Anmeldung: Regattatraining Izola 2018

 

Verification

24 Nov

StSV Regattatraining 2018 – Ausschreibung

Regattatraining des Steirischen Segelverbandes 2017 Izola auf Seascape

Der Steirische Segelverband veranstaltet schon fast traditionell auch in der neuen Saison 2018 ein Regattatraining für die Mitglieder seiner Mitgliedsvereine. Trainingsleiter ist wieder Andreas Hanakamp mit segelwelt.at.

TERMIN:

Do, 15.März 10:00 Uhr Start Einsegeltag (optional) Marina Izola
Do, 15.März 19:00 Uhr Vorbesprechung Hangar Bar/Izola
Fr, 16.März 09:00 Uhr bis So, 18.März 2018 rund 15:00 Uhr Training

KURSORT:

IZOLA, Treffpunkt: Marina Izola

ANMELDUNG:

siehe unten; Die Anmeldung ist erst mit der vollständigen Zahlung der Kursgebühr gültig!

KURSGEBÜHR:

Einsegeltag: EUR 85,-. Als Mitglieder der Mitgliedsvereine des StSV beträgt der ermäßigte Preis EUR 72,25
Training: EUR 347,– (ohne Einsegeltag)
Durch einen Trainer-Zuschuss des steirischen Segelverbands beträgt die Kursgebühr EUR 185,- für Mitglieder des steirischen Segelverbandes.
(Da Beschränkung auf die ersten 30 Nennungen wie im Vorjahr ist gefallen).
Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung sind in der Kursgebühr nicht enthalten.

Bitte überweisen an: Unicredit Bank Austria AG:
IBAN: AT04 1200 0762 2361 5400
BIC: BKAUATWW
Im Übrigen gelten die Teilnahmebedingungen der Fa. Segelwelt (www.segelwelt.at).

TEILNEHMERZAHL:

Die Zahl der Teilnehmer beträgt mindestens 15;
Für die Seascape 18 stehen maximal 30 Teilnehmerplätze zur Verfügung (Crewstärke 3).
Für die Seascape 24/27 stehen maximal 20 Teilnehmerplätze zur Verfügung (Crewstärke 5).
Um die Boote auszulasten und damit die Kosten im Rahmen zu halten, behält sich der StSV vor, jeweils nur voll besetzte Boote und die damit verbundene Teilnehmeranzahl zuzulassen.

UNTERKUNFT:

Quartiere sind selbständig zu organisieren.

HIN- bzw. RÜCKFAHRT:

Für die Hin- bzw. Rückfahrt nach/von Izola mögen die TeilnehmerInnen selbst sorgen.

HAFTUNG bei UNFÄLLEN:

Die Teilnahme am Kurs erfolgt auf eigene Gefahr. Mit der Anmeldung werden gute Schwimmkenntnisse bestätigt!
Die Veranstaltung ist für Mitglieder bestimmt – die meisten Mitgliedsvereine bieten bei Interesse auch Gastmitgliedschaften an.
Fragen bitte an veranstaltungen@stsv.atCREWEINTEILUNG:

Der StSV behält sich vor, die Crews selbst einzuteilen, ist aber bemüht, auf Wünsche einzugehen. Bitte schreiben Sie uns Ihre Creweinteilungswünsche an veranstaltungen@stsv.at.

Online Anmeldung: Regattatraining Izola 2018

 

Verification

29 Okt

Steirische Landesmeisterschaft Hochsee 2017

Steirische Landesmeisterschaft Hochsee 2017

Traditionell wurde auch 2017 die steirische Landesmeisterschaft Hochsee im Rahmen des SCup in der Woche um den Nationalfeiertag durch den NCA ausgetragen. Wie in den vorangegangenen Jahren bot die Ausgangsmarina Jezera eine heimelige Athmosphäre für die Regatta in der Einheitsklasse Beneteau First 35 mit Spinnaker.

Nach einem zweitägigen Training konnten an vier Wettfahrttagen sechs der neun ausgeschriebenen Wettfahrten durchgeführt werden: die ersten eineinhalb Tage vielen der Bora zum Opfer, da die vom Hafenkapitän gesetzte Obergrenze für Regatten mit 20 kn deutlich überschritten wurde. Tag drei und vier erlaubten je eine Wettfahrt bei leichten Winden.

Steirische Landesmeisterschaft Hochsee 2017 - Endergebnis

Platz
Segelnummer
Name
Club
Pkt Gesamt
WF1
WF2
WF3
WF4
WF5
WF6
1
AUT 3
Kotnig Viktoria
NCA
7
[4]
1
3
1
1
1
2
AUT 4
Leonhardsberger Patrick
NCA
9
1
2
1
[3]
3
2
3
AUT 5
Lagger Manuel
CYC
12
[3]
3
2
2
2
3
4
AUT 1
Traxler Ernst
NCA
18
2
[4]
4
4
4
4

Die in den letzten Jahren immer geringer werdende Teilnehmeranzahl verlangt für 2018 und folgend eine Änderung des Formats – näheres wird in den nächsten Wochen und Monaten geplant und auch an dieser Stelle verlautbart.

Nähere Informationen zu dieser Regatta ist auf der homepage des NCA zu finden.

02 Okt

StSLL17 – Endwertung

Die Gesamtwertung der Steirischen Segellandesliga 2017 ergibt sich aus der Summe der Punkte aus den beiden Regatten am Waldschacher- und dem Grundlsee.

Am konstantesten zeigte sich das Segelbundesligateam des NCA und darf sich damit Meister der Segellandesliga nennen – wir gratulieren ganz herzlich.

Crew/ClubSchiffsführerPunkte StSLL17-1 WaldschachPunkte StSLL17-2 GrundlseePunkte gesamt
NCA 1Michaelis10.33515.33
NCA 3Kotnig13821
NCA 2Strobl16.651026.65
YCT 1Schriebl22.31931.31
CYC 3Lernpeis19.311231.31
CYC 2Gruber19.981534.98
STYC 1Zacharias35641
CYC 1Entschitz24.312044.31
AYC 1Harrich351651
02 Okt

Steirische Segellandesliga 2017 – 2. Regatta am Grundlsee

Vom 30.09. bis 01.10. wurde die zweite und letzte Regatta im Rahmen der steirischen Segellandesliga wie im letzten Jahr am Grundlsee ausgetragen.

Die Einheitsklasse Sunbeam 22.1 wurde wieder von Schöchl Yachten zur Verfügung gestellt und durch vereinte Kräfte aus den den Mitgliedsvereinen des Steirischen Segelverbandes direkt von der Relegation zur Segelbundesliga vom Mondsee in die Steiermark transferiert.

Am Freitag zuvor gab es am nachmittag bei recht guten Windverhältnissen Trainingsmöglichtkeiten für die acht genannten Crews aus fünf Mitgliedsvereinen. Leider konnten heuer noch keine Crews aus anderen steirischen Segelvereinen zur Teilnahme gewonnen werden und auch Crews aus dem letzten Jahr waren heuer teilweise nicht dabei, was vermutlich auch der späten Fixierung der Termine geschuldet ist – der Steirische Segelverband sammelt hier all seine Kräfte, um mit allen Organisatoren rund um die erste Landesliga in Österreich hier frühzeitig für Terminklarheit für 2018 zu sorgen.

Steirische Segellandesliga 2017 2. Event am Grundlsee - Windsuche

Steirische Segellandesliga 2017 2. Event am Grundlsee – Windsuche

Der erste Wettfahrttag begrüßte alle Teilnehmer und sowie Regattaleitung und Jury mit strahlendem Sonnenschein aber leider erst gegen 1430 auskommenden Wind. Dann konnten aber fünf Wettfahrten bzw. zweieinhalb flights gewertet werden.

Der letzte Wettfahrttag zeigte sich eher von der grauen Seite, der vorhergesagte Regen blieb aber aus und gegen mittag stellte sich ein leichte Thermik ein, die weitere drei Wettfahrten erlaubte und damit eine Wertung ermöglichte.

Ein besonderer Dank gilt dem Steirischen Yachtclub Grundlsee, der wieder eine perfekte Organisation beim Kranen der Boote vorzeigte, sowie allen Helfern aus den Mitgliedsvereinen, ohne die eine solche Veranstaltung nicht machbar wäre.

StSLL17-2_Endergebnis

RangCrew/ClubSchiffsführerFl1/Wf 1Fl1/Wf 2Fl2/Wf 1Fl2/Wf 2Fl3/Wf 1Fl3/Wf 2Fl4/Wf 1Fl4/Wf 2Punkte
1NCA 1Michaelis11215
2StYC 1Zakarias21126
3NCA 3Kotnig32218
4YCT 1Schriebl13329
5NCA 2Strobl421310
6CYC 3Lernpeis243312
7CYC 2Gruber344415
8AYC 1Harrich435416

 

28 Sep

StSLL 2017-2 Crews und Trainingszeiten

2. Steirische Segellandesliga am Waldschachersee

Die Boote werden am Freitag vormittag 29.09.2017 gekrant und aufgeriggt.

Planmäßig sollte ab 1300 eine Trainingsmöglichkeit bestehen. Die Trainingszeiten sind jetzt für je 2 Stunden von 1400-1600 und von 1600-1800 festgelegt.

Davor und danach besteht natürlich auch die Möglichkeit zu trainieren. Wir bitten aber um ein fairuse-Prinzip (Augen auf, ob jemand am Ufer wartet und zwischendurch mal fragen).

Viel Spass und Erfolg

ClubSchiffsführerCrew 1Crew 2Crew 3Crew 4Crew 5Training 1400-1600Training1600-1800
NCA 2Misa Stroblx
NCA 1Markus MichaelisDaniela GutschiChristian MuschickPhilipp Knoch Felix Meixnerx
NCA 3Viktoria KotnigMaria MuhrRobert MuhrRobert Jöbstlx
YCT 1Franz SchrieblPeter SchlapschiEdmund ThalerStefan Wernitzniggx
AYCBrigitte HarrichSandra HarrichGebhard ThonhauserEva Schuhx
CYC 2Ernst Gruberx
CYC 3Gerhard Lernpeisx
StYCMichael Hampelx
28 Sep

StSLL17-2 Segelanweisungen

steirische Segellandesliga

Segelanweisung als pdf

Segelanweisungen für die 2. Regatta der Steirischen Segellandesliga 2017

 1. Regeln

1.1. Die Regatta unterliegt den Regeln wie sie in den „Wettfahrtregeln Segeln 2017-2020“ festgelegt sind.

1.2. Es gelten die in Anhang B dieser Segelanweisung beschriebenen Regeln zur Handhabung der Boote.

1.3. Es gelangt Addendum Q gemäß Anhang Q zur Anwendung.

2. Mitteilungen für die Teilnehmer

Mitteilungen für die Teilnehmer werden an der offiziellen Tafel für Bekanntmachungen ausgehängt, die sich im, oder am Clubhaus befinden.

3. Änderungen der Segelanweisungen

 Änderungen der Segelanweisungen werden spätestens 60 Minuten vor dem Ankündigungssignal der Wettfahrt bekannt gegeben, ab der sie gelten.

4. Signale

4.1. Signale an Land werden am offiziellen Flaggenmast gesetzt.

4.2. Wenn die Flagge AP an Land gesetzt wird, erfolgt das nächste Ankündigungssignal frühestens 15 Minuten nach Niederholen von AP an Land. Dies ändert Wettfahrtsignal AP.

4.3. Wird Flagge Y an Land gesetzt, gilt Regel 40 während der gesamten Zeit auf dem Wasser, ausgenommen um kurze Änderungen an der Kleidung vorzunehmen. Das ändert die Präambel zu Teil 4.

4.4. Wird auf dem Startschiff Flagge W gesetzt, ist die Verwendung des Gennakers untersagt.

5. Zeitplan

5.1. Trainingsmöglichkeiten

Alle Teilnehmer haben am Freitag die Möglichkeit auf den Regattabooten zu trainieren. Die Trainingszeiten werden vorab nach Anmeldung vor Ort beim Check-In an die Teilnehmer vergeben. Die Wettfahrtleitung kann die Trainingszeiten z.B. aufgrund der herrschenden Wetterbedingungen verkürzen oder verschieben, wobei die Reihenfolge der Trainingszeiten bestehen bleiben kann. Änderungen werden vor Ort bekannt gegeben.

5.2. Pairing-Listen

Die Einteilung/Ziehung der Gruppen und Boote wird am Freitag um 14:00 Uhr ausgelost. Die Reihenfolge und Anzahl der Wettfahrten erfolgt gemäß der Pairing-Liste. Die Pairing-Liste wird vor der Auslosung veröffentlicht. Sie kann bei einem Nichtantreten von Mannschaften oder Ausfall von Booten von der Wettfahrtleitung geändert werden.

5.3. Ausfall von Booten

Wenn die Wettfahrtleitung ein Boot nicht innerhalb einer angemessenen Zeit freigeben kann, kann die Wettfahrtleitung die Wettfahrt auch ohne dieses Boot starten. Die Wettfahrtleitung entscheidet über das weitere Vorgehen.

5.4. Briefing

Das erste Briefing findet am Samstag um 09:00 Uhr statt. Es gibt täglich ein Briefing, das 45 Minuten vor dem geplanten ersten Startsignal stattfindet. Das Ankündigungssignal für die erste Wettfahrt ist Samstag um 10:00 Uhr. Die weiteren Wettfahrten werden direkt im Anschluss mit Boot und Crewwechsel gemäß der Pairing- Liste auf dem Wasser oder am Wechselsteg durchgeführt. Die Zeit für das erste Ankündigungssignal am zweiten Wettfahrttag ist 09.00 Uhr. Die letzte Möglichkeit für ein Ankündigungssignal ist Sonntag um 15:00 Uhr.

6. Klassenflagge

Als Klassenflagge wird die Abbildung der Fahne des Bundeslandes Steiermark gezeigt.

7. Wettfahrtgebiet

Das Wettfahrtgebiet ist der Grundlsee.

8. Bahn

8.1. Anhang A zeigt die Bahn einschließlich der Reihenfolge, in der die Bahnmarken abzusegeln sind und die Seite, auf der sie zu passieren sind.

8.2. Regel 32 ist ersetzt durch: „Nach dem Startsignal kann die Wettfahrtleitung eine Wettfahrt abkürzen oder abbrechen wegen jeglichen Grundes, nachdem der Chief Umpire die Entscheidung bestätigt hat“.

9. Bahnmarken

9.1. Die Bahnmarken 1, 2a und 2b sind rote, zylinderförmige Bojen, sie können aus technischen Gründen kurzfristig geändert werden.

9.2. Die Start- und Zielbahnmarken sind ein Boot der Wettfahrtleitung und rote, zylinderförmige Bojen (Änderung aus technischen Gründen kurzfristig möglich)

10. Start

10.1. Die Startlinie wird gebildet durch einen Mast mit oranger Flagge auf dem Startboot und einer roten Boje.

10.2. Sechs Minuten vor dem geplanten Startsignal wird die Flight-Nummer am Startboot angezeigt und die orange Flagge gesetzt.

Zeit Bedeutung

6 Min. Flagge Orange keine zeitlich genaue Einhaltung.

3 min Setzen der Klassenflagge mit einem Schallsignal.

2 min. Vorbereitungssignal Setzen Flagge „P“ mit einem Schallsignal

1 min. Streichen Flagge „P“ mit einem Schallsignal

Startsignal Streichen der Klassenflagge mit einem Schallsignal

10.3. Regel 26 ist wie folgt geändert

Boote, die später als 3 Minuten nach ihrem Startsignal starten, werden ohne Verhandlung als DNS gewertet. (Änderung WR A4)

11. Ziel

Die Ziellinie wird gebildet durch einen Mast mit oranger Flagge auf dem Boot der Wettfahrtleitung und einer orangefarbenen Boje (Änderungen möglich).

12. Strafsystem Proteste und Anträge auf Wiedergutmachung

Dies ändert Punkt 11 der Ausschreibung.

12.1. Es wird ein Direct Judging System gemäß Addendum Q, wie in Anhang Q dargestellt, angewendet.

12.2. Die Entscheidungen des Schiedsgerichts sind gemäß WRS 70.5(b) endgültig. Eine Berufung gegen eine solche Entscheidung ist nicht zulässig.

12.3. Ungeachtet der Vorschriften in Anhang Q (Addendum Q) behält das Schiedsgericht sich die Möglichkeit vor, Anträge auf Wiedergutmachung im Sinne der Regel 62.1(a), (b) und (d) stellen zu können, wenn es für die Fairness des Wettbewerbs von unabdingbarer Notwendigkeit ist.

13. Zeitlimits

13.1. Die Sollzeit (Target-Time) für das erste Schiff beträgt 15 Minuten. Das nicht Einhalten der Sollzeit ist kein Grund für einen Antrag auf Wiedergutmachung. Das ändert WRS 62.1(a).

13.2. Das Zeitlimit für das erste Boot beträgt 25 Minuten.

13.3. Boote, die nicht innerhalb von Siegerzeit plus 50 % durchs Ziel gehen, werden ohne Verhandlung als ‘nicht durchs Ziel gegangen (DNF)’ gewertet. Das ändert WRS 35, A4 und A5.

14. Wertungen

14.1. Zur Gültigkeit einer Regatta müssen mindestens 3 gültige Wettfahrten pro Team in der Wertung sein.

14.2. Das Low-Point-System gem. WRS Anhang A kommt zur Anwendung.

14.3. Die Möglichkeit eines Streichresultats entfällt.

14.4. Bei Punktgleichheit gilt zunächst WR A8.1. Bleibt auch dann noch Gleichstand, wird dieser durch den direkten Vergleich zwischen den betreffenden Teilnehmern gelöst. Bleibt auch dann noch Gleichstand wird dieser durch den letzten direkten Vergleich zwischen den betreffenden Teilnehmern gelöst. Dies ändert WR A 8. Dieses System der Punktgleichheit wird auch auf das Ergebnis in der Endtabelle angewendet.

15. Code of Conduct

15.1. Die Anwesenheit des Skippers ist bei folgenden Gelegenheiten verpflichtend: • Erstes Briefing • Briefing am Freitag, Samstag und Sonntag • Siegerehrung • Allfällige Medientermine.

15.2. Die Teilnehmer haben allen sinnvollen Anweisungen von Offiziellen Folge zu leisten, die zur Verfügung gestellten Materialien mit Sorgfalt zu benutzen und vor unnötigem Schaden zu bewahren.

16. Ersetzen der Ausrüstung

16.1. Das Ersetzen von beschädigter oder verlorener Ausrüstung darf ausschließlich durch das Bootsmanagement vorgenommen werden.

16.2. Vor dem Ankündigungssignal, innerhalb von zwei Minuten nach dem Zieldurchgang oder innerhalb von fünf Minuten nach der Übernahme eines Schiffes – was auch immer später ist – kann eine Mannschaft die Flagge „GRÜN/WEISS“ setzen, um einen Schaden oder ein Gebrechen an ihrem Schiff, ihren Segeln oder eine Verletzung eines Mannschaftsmitglieds zu signalisieren und eine Startverschiebung zu verlangen. Sie hat so bald wie möglich ins Lee des Startschiffes zu kommen und dort zu bleiben, außer das Bootsmanagement entscheidet anderweitig.

16.3. Die Regattaleitung entscheidet über zugestandene Reparaturzeiten, Änderungen des Programms oder lässt Flights ohne das betreffende Boot starten.

16.4. Jedes Team, das einen Schaden am Boot oder an den Segeln hatte, muss ein Schadensprotokoll beim Scoring ausfüllen, sobald es an Land zurückgekehrt ist.

17. Crewwechsel

17.1. Jedes Team muss sich rechtzeitig am Wechsel-Steg bereithalten. Letzter Zeitpunkt ist 5 min nach dem vorhergegangenen Start.

17.2. Nach Zieldurchgang erfolgt der Wechsel mit eingeholter Fock und stehendem Großsegel. Den Anweisungen des Fahrers des Shuttleboots ist Folge zu leisten.

18. Offizielle Boote

Offizielle Boote sind wie folgt gekennzeichnet: • Schiedsrichterboote: „JURY“ • Presseboote: „Presse“

19. Elektronische Geräte

19.1. Ein Team darf während der Wettfahrt weder über Funk senden noch Funkinformationen empfangen, die nicht allen Teams zur Verfügung stehen. Geräte zum Empfang von GPS-Daten sowie digitale und analoge Kompasse sowie Uhren sind erlaubt.

20. Team-Boote und Coach-Boote

Team-Boote und Coach-Boote sind nicht zugelassen.

21. Werbung

21.1. Werbung an den Booten durch die Teilnehmer ist auf die Flagge am Heckkorb beschränkt und muss Anhang C entsprechen.

21.2. Werbung auf der Kleidung der Teilnehmer und auf ihrer persönlichen Ausrüstung steht den Teilnehmern offen.

Anhang A – Darstellung der Bahn
StSLL 2017-2 Bahndarstellung

StSLL 2017-2 Bahndarstellung

Anhang B – Regeln zur Handhabung der Boote

B1 Allgemeine Unterschiede in den Booten trotz aller Maßnahmen zur Angleichung sind kein Grund für eine Wiedergutmachung, dies ändert WR62.

B2 Verbotene Maßnahmen (Ausnahmen nur im Notfall oder auf Anweisung durch Wettfahrtleitung bzw. Bahnschiedsrichter)

B2.1 Das Segeln in einer Weise, die einen ernsthaften Schaden oder Verletzung verursachen könnte. (Siehe auch WR 14)

B2.2 Jegliche Veränderungen und Anbringung von Zusatzteilen, soweit diese nicht übergeben wurden.

B2.3 Der Gebrauch der Ausrüstung anders als für den eigentlichen Bestimmungszweck.

B2.4 Der Austausch von Ausrüstungsgegenständen. Ausnahme: Schäden. Hier darf der Austausch ausschließlich durch das Bootsmanagement vorgenommen werden.

B2.5 Verlagerung der Ausrüstung vom normalen Stauplatz, außer wenn sie wie vorgesehen verwendet wird.

B2.6 Beschriften von Segeln, Perforieren von Segeln oder das Anbringen von zusätzlichen Windfäden in den Segeln.

B2.7 Beschriftung des Bootsrumpfes einschließlich Cockpit.

B3 Übergabe der Boote

B3.1 Die Übergabe eines Bootes an das nächste Team darf nur in Anwesenheit eines Bootsmanagers oder auf dem Wasser oder am Wechselsteg wie vorher vereinbart erfolgen.

B3.2 Von den Teams erkannte Mängel oder Schäden sind einem Bootsmanager sofort anzuzeigen.

B4 Weitere Regeln

B4.1 Mannschaftsposition

(a) Die Crew darf den Oberkörper incl Gesäß unter Zuhilfenahme der Ausreitgurte nach Aussenbord verlagern.  

(b) Beim Wenden oder Halsen darf die Crew sich nicht am stehenden Gut oberhalb der Spannschlösser festhalten, um das Manöver zu unterstützen.

B4.2 Bugspriet

Der Bugspriet muss gänzlich eingezogen sein, außer wenn der Gennaker gesetzt wird, gesetzt ist oder geborgen wird und muss bei der ersten vernünftigerweise möglichen Gelegenheit nach dem Bergen des Gennakers eingeholt werden. Auf keinen Fall darf der Bugspriet gesetzt werden, bevor der Bug nicht eine gedachte Linie > 90° zum wahren Wind an der Bahnmarke 1 passiert hat.

B4.3 Wanten und Vorstag Wanten und Vorstag dürfen während der ganzen Zeit auf dem Wasser nicht verstellt werden.

B4.4 Schwert

Die Position des Schwertes darf verändert werden.

Anhang Q – ADDENDUM Q

Diese Segelanweisungen ändern die Definition Richtiger Kurs und die Regeln 20, 28.2, 44, 60, 61, 62, 63, 64.1, 65, 66, 70 und 78.3. Q1 ÄNDERUNGEN DER WETTFAHRTREGELN SEGELN Weitere Änderungen sind in Q2, Q3, Q4 und Q5.

Q1.1 Änderungen der Definitionen und der Regeln von Teil 2 und Teil 4

(a) Ergänze zur Definition Richtiger Kurs: „Ein Boot, das eine Strafdrehung ausführt oder manövriert, um eine Strafdrehung auszuführen, segelt nicht einen Richtigen Kurs“.

(b) Wenn Regel 20 gilt, sind die folgenden Armzeichen zusätzlich zu den Zurufen notwendig:

(1) Für „Raum zum Wenden“: wiederholtes und deutliches Zeigen nach Luv; und

(2) Für „Wenden Sie“: wiederholtes und deutliches Zeigen auf das andere Boot und nach Luv.

Q1.2 Änderungen zu den Regeln bezüglich Proteste, Anträge auf Wiedergutmachung, Strafen und Entlastung

(a) Der erste Satz von Regel 44.1 wird ersetzt durch: „Ein Boot kann eine Ein-Drehung-Strafe annehmen, wenn es während einer Wettfahrt möglicherweise eine Regel von Teil 2 (ausgenommen Regel 14, wenn es Schaden oder eine Verletzung verursacht hat) oder Regel 31 oder Regel 42 verletzt hat.“

(b) Regel 60.1 wird ersetzt durch „Ein Boot kann gegen ein anderes Boot protestieren oder Wiedergutmachung beantragen, wenn es sich gemäß Q2.1 und Q2.4 verhält.“

(c) Der dritte Satz der Regel 61.1(a) und die gesamte Regel 61.1(a)(2) sind gestrichen.

(d) Regeln 62.1(a), (b) und (d) sind gestrichen.

(e) Regel 64.1(a) ist geändert so, dass die Bahnschiedsrichter ein Schiff ohne Verhandlung entlasten können und diese Regel hat Vorrang gegenüber jeder anderen Regel in diesem Addendum, die ihr entgegensteht.

(f) Regeln P1 bis P4 gelten nicht.

Q2 PROTESTE UND ANTRÄGE AUF WIEDERGUTMACHUNG VON BOOTEN

Q2.1 Ein Boot kann während einer Wettfahrt gegen ein anderes Boot protestieren wegen eines Verstoßes gegen eine Regel aus Teil 2 (ausgenommen Regel 14) oder gegen Regel 31 oder 42; allerdings kann ein Boot nur wegen eine Verstoßes gegen eine Regel aus Teil 2 protestieren, wenn sie in den Vorfall verwickelt war. Um zu protestieren, muss es „Protest“ rufen und deutlich sichtbar eine rote Flagge zeigen. Beides muss bei der ersten zumutbaren Gelegenheit geschehen. Es muss die Flagge herunternehmen bevor oder bei der ersten zumutbaren Gelegenheit, nachdem das in dem Vorfall betroffene Boot eine freiwillige Strafe angenommen hat oder nach der Entscheidung durch einen der Bahnschiedsrichter.

Q2.2 Ein Boot, das wie in Q2.1 vorgesehen protestiert, hat kein Recht auf eine Protestverhandlung. Ein Boot, das in den Vorfall verwickelt war, kann einen Regelverstoß durch Annahme einer EinDrehung- Strafe gemäß Regel 44.2 anerkennen. Wenn ein Boot, gegen das protestiert wurde, keine Strafe freiwillig annimmt, wird der Bahnschiedsrichter entscheiden, ob ein Boot zu bestrafen ist oder nicht und diese Entscheidung gemäß Q3.1 anzeigen.

Q2.3 Nach dem Zieldurchgang des letzten Bootes oder nach Ablauf der Frist gemäß SI 13.3 – was auch immer früher ist – setzt die Wettfahrtleitung Flagge B mit einem langen Schallsignal. Diese Flagge wird nach zwei Minuten mit einem Schallsignal gestrichen.

Q2.4 Ein Boot, das beabsichtigt

(a) gegen ein anderes Boot nach einer anderen Regel, als der Anweisung Q3.2 oder Q4.2(a) oder den in Q2.1 genannten Regeln zu protestieren, oder,

(b) gegen ein Boot nach Regel 14 zu protestieren, wenn die Berührung Schaden oder Verletzung verursacht hat, oder

(c) Wiedergutmachung zu beantragen muss dies der Wettfahrtleitung, vor oder während Flagge B gesetzt ist, mitteilen. Dasselbe Zeitlimit gilt für Proteste nach Q5.4 und Q5.5. Das Schiedsgericht kann diese Frist verlängern, wenn dafür gute Gründe vorliegen.

Q2.5 Die Wettfahrtleitung informiert unverzüglich das Schiedsgericht über jeden Protest oder jeden Antrag auf Wiedergutmachung, der nach Q2.4 einging.

Q3 SIGNALE DER SCHIEDSRICHTER UND STRAFEN DURCH DIE SCHIEDSRICHTER

Q3.1 Ein Schiedsrichter signalisiert eine Entscheidung wie folgt:

(a) Eine grün-weiße Flagge zusammen mit einem langen Schallsignal bedeutet „keine Strafe“.

(b) Eine rote Flagge zusammen mit einem langen Schallsignal bedeutet: „Eine Strafe wird gegeben oder bleibt bestehen“. Der Bahnschiedsrichter wird durch Zuruf oder deutliches Zeigen jedes von der Strafe betroffene Boot identifizieren.

(c) Eine schwarze Flagge zusammen mit einem langen Schallsignal bedeutet: „Ein Boot ist disqualifiziert“. Der Bahnschiedsrichter wird durch Zuruf oder deutliches Zeigen das betroffene Boot identifizieren.

Q3.2

(a) Ein Boot, das nach Q3.1(b) bestraft wurde, muss eine Ein-Drehung-Strafe gemäß Regel 44.2 annehmen.

(b) Ein Boot, das nach Q3.1(c) disqualifiziert wurde, muss sofort die Regattabahn verlassen.

Q4 STRAFEN UND PROTESTE; DIE VON SCHIEDSRICHTERN INITIERT WURDEN; RUNDEN UND PASSIEREN VON BAHNMARKEN

Q4.1 Wenn ein Boot

(a) Regel 31 verletzt und keine Strafe annimmt,

(b) Regel 42 verletzt,

(c) Einen Vorteil erlangt trotz Annahme eine Strafe,

(d) Willentlich eine Regel verletzt,

(e) Einen Verstoß gegen das sportlich faire Verhalten begeht,

(f) Nicht Q3.2 entspricht oder keine Strafe annimmt, wenn dies von einem Schiedsrichter gefordert wurde, kann ein Schiedsrichter es bestrafen ohne einen Protest von einem anderen Boot. Der Schiedsrichter kann eine oder mehrere Ein-Drehung-Strafen gemäß Regel 44.2 verhängen, jede signalisiert gemäß Q3.1(b) oder es disqualifizieren gemäß Q3.1(c) oder über den Vorfall einen Bericht an das Schiedsgericht weitergeben, das diesen Vorfall weiter behandeln kann. Wenn ein Boot dafür bestraft wird, dass es nach Q4.1(f) keine Strafe angenommen hat oder sie korrekt ausgeführt hat, so ist die ursprüngliche Strafe aufgehoben.

Q4.2

(a) Ein Boot, das eine Bahnmarke auf der falschen Seite liegen lässt, muss seinen Fehler wie in Regel 28.2 gefordert korrigieren, bevor es die nächste Bahnmarke passiert oder rundet oder durchs Ziel geht.

(b) Wenn ein Boot Q4.2(a) verletzt und seinen Fehler nicht korrigiert, bevor sie die nächste Bahnmarke passiert oder rundet oder durchs Ziel geht, kann es ein Schiedsrichter nach Q3.1(c) bestrafen. Q4.3 Ein Schiedsrichter, der entscheidet, dass auf Grund eigener Beobachtung oder auf Grund eines Berichts aus beliebiger Quelle, ein Boot gegen eine andere Regel, als Q3.2 oder Q4.2(a) oder die in Q2.1 genannten Regeln verstoßen hat, kann das Schiedsgericht informieren, um gemäß Regel 60.3 zu handeln. Wenn kein Schaden oder keine Verletzung vorliegen, wird er jedoch das Schiedsgericht nicht wegen eines Verstoßes gegen Regel 14 informieren.

Q5 PROTESTE; WIEDERGUTMACHUNG UND WIEDERAUFNAHME; BERUFUNGEN; WEITERE SCHRITTE

Q5.1 Keinerlei Schritte gegen die Handlungen und Unterlassungen von Schiedsrichtern sind zulässig.

Q5.2 Ein Boot kann keine Berufung wegen einer behaupteten fehlerhaften Handlung, Unterlassung oder Entscheidung der Schiedsrichter oder des Schiedsgerichts stellen. In Regel 66 ist der dritte Satz geändert in „Eine Partei einer Verhandlung kann nicht eine Wiederaufnahme beantragen“.

Q5.3

(a) Proteste und Anträge auf Wiedergutmachung bedürfen nicht der Schriftform.

(b) Das Schiedsgericht kann den Sachverhalt aufnehmen und die Verhandlung in jeder Art führen, die es als angebracht findet und kann die Entscheidung mündlich bekannt geben.

(c) Wenn das Schiedsgericht entscheidet, dass ein Regelverstoß keine Auswirkungen auf das Ergebnis einer Wettfahrt hat, kann es eine Strafe zuerkennen durch die Vergabe von Strafpunkten, von halben Strafpunkten oder durch jegliche andere Entscheidung, die es als am fairsten erachtet – was auch sein kann, keine Strafe zuzuweisen.

Q5.4 Die Wettfahrtleitung darf nicht gegen ein Boot protestieren, außer auf Grund eines Berichts gemäß Regel 43.1(c) oder 78.3.

Q5.5 Das Schiedsgericht kann gegen ein Boot nach Regel 60.3 protestieren. Es wird aber nicht wegen eines Verstoßes gegen die Segelanweisungen Q3.2 und Q4.2(a), oder eine der in Q2.1 aufgeführte Regeln oder Regel 14, außer im Falle eines Schadens oder einer Verletzung, protestieren.